Aktuell

Besprechung über die Eigenmietwertbesteuerung im Bundeshaus

13.06.2017 – Das Komitee Eigenmietwert-Nein ist auch auf eigenössischer Ebene aktiv. Heute Dienstag wurde eine Delegation von Frau Nationalrätin Sylvia Flückiger-Bäni (AG) zum Gespräch über das Thema Abschaffung der Eigenmietwertbesteuerung eingeladen. Auch die Herren Nationalräte Hans Egloff (ZH) [HEV Schweiz -Präsident] und Hansjörg Knecht (AG) [HEV-Präsident Kanton Aargau] nahmen an der Besprechung teil.

(v.l.n.r.) NR Hans Egloff (ZH), Walter Richner, NR Sylvia Flückiger-Bäni (AG), Robert Jäk, NR Hansjörg Knecht (AG)

Im Gespräch wurde der Weg, wie die Abschaffung in den Räten erfolgen könnte, erörtert. Schon am nächsten Dienstag, dem 19. Juni 2017 wird an der Sitzung der WAK-N über die zwei vorliegenden Parlamentarischen Initiativen und die Motion zur Abschaffung des Eigenmietwertes beraten und abgestimmt. In Bundesbern will man sich nun auf einen Weg einigen, der von einer Mehrzahl der Parlamentarier befürwortet wird und Unterstützung und Zustimmung von rechts und links erhalten könnte – das scheint die Initiative der WAK-S zu sein. Wir waren uns darüber einig, dass ‚das Fuder nicht überladen‘ werden darf, um eine breite Zustimmung für den nun in Sichtweite gerückten Systemwechsel zu bekommen.

Wir werden das Geschehen weiterhin aufmerksam verfolgen und auf dieser Website darüber informieren.


Schweiz – HEV lenkt ein

29.05.2017 – Es geschehen noch Zeichen und Wunder. Gestern wurde über den Richtungswechsel bei der Haltung des HEV (Schweizerischen Hauseigentümerverbandes) bezüglich Eigenmietwertbesteuerung in der Hauptausgabe der Tagesschau berichtet:

Wir sind der Meinung, dass sich durch den Verzicht auf die bisherigen Abzüge die Chancen für einen absehbaren Systemwechsel bei der Eigenmietwertbesteuerung wesentlich verbessert haben.


Aargau – Steuerveranlagung 2016

12.05.2017 – Anfangs Jahr haben wir informiert über das Vorgehen des Kantons im Zusammenhang mit der generellen Erhöhung des Eigenmietwertes durch den Grossen Rat. Nun treffen erste Steuerveranlagungen bei Steuerpflichtigen ein. Viele fragen sich nun, wie es weitergehen soll, wenn man den alten (aus unserer Sicht gültigen) Wert in die Steuererklärung eingetragen hat und dieser durch die Steuerbehörde auf den erhöhten Wert abgeändert wurde.

Sie haben jetzt zwei Möglichkeiten
–  Diese Änderung akzeptieren und den erhöhten Steuerbetrag bezahlen.
oder
– Diese Änderung nicht akzeptieren und gegen diese (und eventuell weitere Abweichungen) innert 30 Tagen Einsprache erheben.

Für den Fall, dass Sie sich für eine Einsprache entscheiden, stellen wir Ihnen zwei Musterbriefe zur Verfügung. Diese können Sie herunterladen und für Ihre persönliche Einsprache verwenden.

Mustervorlage-Kurzversion (DOC)
Mustervorlage-Kurzversion (TXT)

Mustervorlage-Langversion (DOC)
Mustervorlage-Langversion (TXT)

Mac-Benutzer verwenden vorzugsweise die DOC-Version.

Weshalb bieten wir zwei verschiedene Versionen (Kurz- und Langversion) des Musterbriefes an?
Die Kurzversion reicht aus, um eine rechtskonforme Einsprache zu verfassen. Wer detaillierter auf die Ablehnung der Steuererklärung reagieren möchte, findet in der Langform eine entsprechende Vorlage.

Wegleitung
Bitte laden Sie auch die dazu passende Wegleitung herunter und beachten Sie die darin enthaltenen Hinweise. Diese enthält nützliche Informationen rund um das Thema „Einsprache gegen die Steuerveranlagung 2016“.

Argumentarium

Wer sich vertieft mit den rechtlichen Fragen rund um die Erhöhung des Eigenmietwerts im Kanton Aargau und sich mit einer allfälligen Einsprache gegen die Steuerveranlagung 2016 befassen will, kann das Argumentarium im PDF-Format herunterladen. Dieses stellen wir kostenlos zur Verfügung und hoffen damit, dass es helfen wird, Klarheit im Paragrafendschungel zu bekommen und es zu einer sachlich geführten Diskussion einen wesentlichen Beitrag leisten kann.


Pierre Bossard bringt das Problem Eigenmietwert auf den Punkt

Download (PDF – 533 kB)